Wie die Digitalisierung unser Leben verändert

Man liegt gemütlich früh morgens im Bett und ruft in den Raum hinein: „Alexa welche Termine habe ich heute?“. „Du hast heute drei Termine, um 7.00 Uhr, 9.00 Uhr und um 11.00 Uhr. Möchtest du nähere Details?“. „Später vielleicht, nicht jetzt.“

In der digital vernetzen Welt kann alles so einfach sein. Früher mussten wir aufstehen, unseren Terminkalender holen, das richtige Datum suchen und eventuell noch Überträge vom Vortag vornehmen. Heute geht das alles automatisch. Wir kommunizieren unterwegs über unser Handy mit unserer Heizung, unserem Backofen oder der Waschmaschine, während wir gleichzeitig Bilder in die ganze Welt hinaus schicken und in den sozialen Medien Bildern von anderen liken. Die Digitalisierung ist in unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Auch in der Arbeitswelt des holzverarbeitenden Betriebes hat die Digitalisierung längst Einzug gehalten.

Nicht mehr wegzudenken

Es fängt im kleinen an: Wenn der Computer im Büro ein Teil der Arbeitsvorbereitung übernimmt. Er führt Rechenfunktionen aus, löst Bestellungen aus und bereitet die Arbeitspapiere für die Fertigung vor, zudem wird eventuell eine Kapazitätsplanung durchführt. Technisch möglich ist heute allerdings wesentlich mehr. Sogenannte Leitrechner koordinieren gesamte Fertigungen und selbst eine Teilverfolgung für Einzelteile in der Fertigung ist über das Smartphone machbar.

Aber eben auch die vorausschauende Wartung. Maschinen, die ihren Zustand selbst überprüfen. Wie sieht es in den einzelnen Lagern aus? Sind die Motoren noch funktionsfähig? Sollte ein Mangel vorliegen, bestellen die Maschinen auch noch eigenständig Ersatzteile – das ist heute ebenso wenig Illusion, wie die digitale Brille. Mit dieser Brille wird den Kunden der Schaltschrank virtuell vor das Auge projiziert, um selbst schnell und unkompliziert Fehlerbehebungen vornehmen zu können.

Ein Gleichgewicht finden

Die spannende Frage am Schluss ist, inwieweit ich mich dieser Digitalisierung aussetzen möchte. Denn schließlich darf und sollte jeder für sich selbst entscheiden, inwieweit er diesen Weg mitgeht. „Gute Nacht Alexa“, sage ich abends, wenn ich ins Bett gehe und bekomme als Antwort „Schlaf gut und träum süß.“

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