Maschinen-Grupp on Tour 2018

Rimini. Das Zentrum für Badetourismus. Doch wir waren nicht zum Urlaub hier. Im Ferienparadies an der Adriaküste ist die SCM Group zu Hause. Mitten in der Stadt zwischen normalen Wohnhäusern, erstrecken sich die Werke. Das war unser Ziel! Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir, wie jedes Jahr, eine VIP-Tour zu unserem Partner und Maschinenhersteller SCM gemacht. So konnten sich unsere Kunden aus nächster Nähe die Geburtsstätten ihrer Maschinen ansehen und alle Fragen, rund um das Unternehmen und deren Maschinen, stellen. Auch uns verbindet viel mit SCM. Unter anderem ist das italienische Unternehmen, genau wie wir, keine AG, sondern ein familiengeführtes Unternehmen. Außerdem haben wir einen Teilnehmerrekord geknackt: 80 Personen, so viele waren es noch nie.

Tag 1 der Tour begann mit einem Mittagessen in der Kantine  mit einem 2 Gänge Menü vom Feinsten. Gut gestärkt ging es dann zur Besichtigung des Komponentenwerks. Neben der gesamten Blech- und Stahlbearbeitung erfolgt hier die eigene Entwicklung und Produktion von Bohrgetrieben und Frässpindeln in diesem Werk. Auch andere Maschinenhersteller werden von dort aus versorgt. Am Nachmittag statteten wir auch dem Ersatzteilwerk einen Besuch ab. Unglaublich, was dort alles lagert. Durch die Werke führten uns Christopher Moore (Vertriebschef SCM Deutschland) und Markus Grupp in zwei Gruppen. Der Input des ersten Tages war gewaltig. So ließen wir den Abend bei einem Essen im Hotel ausklingen.

An Tag 2 besuchten wir die Hauptzentrale der SCM Group. Hier bekamen wir eine  Präsentation von Christopher Moore über SCM sowie von Markus Grupp über das Handwerk 4.0. „Jeder muss sein eigenes 4.0 finden. Wir als Unternehmer haben alle eine Stärke gemeinsam: unsere Leidenschaft! Diese müssen wir aktiv in den Fokus rücken, sie vorantreiben“, sagt Grupp. Für Markus Grupp geht es nicht nur um Industrie 4.0, sondern genau so um Leben 4.0. Man müsse es immer als ein Gesamtpaket betrachten, so sein Tipp. Die GRUPPe war ein bunter Blumenstrauß und bestand aus großen und kleinen Betrieben. „Es kommt nicht auf die Größe an, sondern auf die Passion und die Leidenschaft, die jeder Einzelne von uns an den Tag legt“,erklärt Markus Grupp. Deshalb entstand für ihn auch der Schreinertraum. Für ihn ist es nicht nur eine Maschine, sondern ein Konzept und eine Lebensphilosophie. Das Leben des Holzhandwerks soll sich positiv verändern– für diesen Ansatz steht Markus Grupp. Nach den Präsentationen ließen wir das Herz eines jeden Schreiners schneller schlagen, denn wir kehrten an die Geburtsstätte des Schreinertraums zurück und sahen viele Maschinen in der Fertigung. Der riesige Showroom mit den neusten Maschinen und modernisierten Hilfsmitteln und Technologien war ein weiteres Highlight. Besonders im Fokus stand die VR-Brille. Wenn man diese trägt, kann der Techniker (am Bildschirm) genau sehen was man selbst gerade sieht. So können Fehler schneller behoben werden, ohne dass ein Techniker extra vor Ort sein muss.

An Tag 3 war leider schon unser letzter Tag in Rimini angebrochen. Wir besuchten San Patrignano. Ein Ort, der uns alle zum Nachdenken anregte. Die Comunitá San Patrignano gilt als größtes Drogen-Rehabilitionszentrum Europas. Doch sie ist viel mehr als das. Die Menschen verbringen meist über drei Jahre dort. Nach diesen drei Jahren, sind sie so viel weiter als manch andere Menschen. Hier wird einem wieder die Menschlichkeit bewusst. Diese Art von Einrichtung ist weltweit einzigartig. Das Zentrum organisiert sich selbst durch eigene Einnahmen sowie aus Spenden, unter anderem von SCM. Die dort lebenden Menschen beschreiben es wie eine riesige Familie, in der jeder auf jeden aufpasst und für den anderen da ist.

Bei der bewegenden Abschlussrede von Markus Grupp und Christopher Moore blieben nicht alle Augen trocken. Wer hätte gedacht, dass auf dieser Reise so viele verschiedene Emotionen aufkommen würden. Das war ein sehr bewegender Abschluss für uns alle, denn es ließ jeden noch einmal inne halten und sich seiner Werte bewusst werden. Wie wir uns ein Ziel setzen und alles erreichen können, wenn wir unser Leben selbst in die Hand nehmen. Die Menschen in San Patrignano haben ihre Entscheidung getroffen. Sie wollen aus tiefstem Herzen ein gesundes und erfülltes Leben führen. Auch wenn Veränderungen schmerzhaft sind und der Weg hart; am Ende zahlt es sich aus.

In unserem Leben nehmen wir uns viel zu wenig Zeit für uns selbst. Doch wir sollten uns immer wieder bewusst werden: Wir haben kein zweites Leben in der Reserve. Es gilt genau jetzt. Nur jetzt hast du die Chance, das Leben zu leben, dass du dir erträumst.

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