Es dreht sich alles um die Zeit

Der Duden sagt  „Zeitmanagement: [strukturierter] Umgang mit der zur Verfügung stehenden Zeit.“

Dieses lange Wort schwebt groß über unseren Köpfen – Zeitmanagement. Die Zeit läuft und läuft und irgendwann fragen wir uns: Wie soll ich das alles noch schaffen? Genau hier setzt das Zeitmanagement an. Dabei muss jeder für sich selbst eine geeignete Technik finden. Als Handwerker stellt sich dabei immer die Frage: Wie kann ich meine Produktivität mit meiner Büroarbeit vereinbaren? Keiner der beiden Arbeitsbereiche darf vernachlässigt werden – sie beide stützen unsere Arbeit. Bricht eine Säule weg, reißt sie unweigerlich die zweite mit sich und das Dach bricht über uns zusammen.

Finde die Zeitfresser

Schon vor tausenden Jahren erkannte der römische Philosoph Lucius Annaeus Seneca: Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen. Schlauer Spruch, sagen wir da! Es ist also ein altbekanntes Phänomen, dass wir Menschen gerne unsere Zeit mit anderen Dingen verbringen, als wir sollten.  In der heutigen Zeit reden wir dabei zum Beispiel gerne von sogenannten Zeitfressern. Das Wort spricht für sich. Als Zeitfresser entpuppt sich zum Beispiel immer mehr unser Smartphone und die darauf zu findenden sozialen Medien – Instagram, Facebook, WhatsApp und Co. Nur einen kurzen Blick riskiert und schon poppt eine neue Nachricht auf und wir sind abgelenkt. Am Tag können dafür mehr als nur ein paar Minuten verspielt werden. Deshalb: Das private Smartphone am besten zur Seite legen und die Finger davon lassen. Doch nicht nur das Smartphone ist ein Zeitfresser – dies können auch Personen aus unserem Umfeld sein. Sie haben viele Gesichter. Zeitfresser solltest du also so schnell wie möglich eliminieren.

Lerne zu delegieren

Erstelle eine To-Do-Liste – hier kannst du dir zunächst einen Überblick über deine Aufgaben verschaffen. Danach kannst du priorisieren. Welche Aufgaben musst du selbst durchführen, welche Aufgaben kannst du delegieren und welche Aufgaben können erst einmal nach hinten gestellt werden? Lerne zu delegieren. Vielen Menschen hilft dabei auch die Eisenhower-Matrix. Eine einfache Liste tut es aber oftmals auch. Diese kann zudem Tages- und Wochenziele enthalten, so kann im Voraus geplant werden und du schaffst für dich selbst eine innere Deadline. Für uns Handwerker heißt das: Können wir bestimmte Holzbearbeitungsprojekte an unsere Mitarbeiter abgeben, damit wir uns der Büroarbeit widmen können? Und hier sagen wir: ja! Habe Vertrauen in das Können deiner Mitarbeiter und Kollegen – sie schaffen das.

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Multitasking wird viel gelobt – doch es schadet uns teilweise mehr, als dass es uns hilft. Und ja, dies gilt auch bei Frauen! Monotasken unterstützt dich in deinem Zeitmanagement effektiver: Arbeite eine Aufgabe nach der anderen ab. So verlierst du nicht den Überblick und hast am Ende des Tages eine Aufgabe fertig, statt zwei nur zur Hälfte.

 Bleibe dran! Fokussiere dich!

Zeitmanagement erfordert jedoch eine gewisse Übung und vor allem Durchhaltevermögen. Du musst wirklich dran bleiben und es ernst meinen. Ansonsten lässt du es wieder schleifen und der altbekannte Stress bricht sich wieder seine Bahnen. Effektives Arbeiten wird dann immer schwieriger und du fällst in verstaubte Strukturen zurück.
Wir müssen uns also fokussieren – genau deshalb haben wir unser Thema des Jahres darauf abgestimmt: Fokus. Wir müssen unsere Ziel klar stecken und immer dran bleiben. Dürfen sie nicht aus den Augen verlieren. Wir können unsere Ziele nur erreichen, wenn wir auch wirklich handeln und nicht nur davon träumen. Als Handwerker trifft der Spruch „Hand an etwas legen“ wohl am passendsten auf uns zu. Nicht nur sinnbildlich, sondern auch praktisch. Und das sollten wir immer im Kopf behalten – ohne Handlungen können wir unsere Ziele nicht verwirklichen. Das heißt auch: Wir müssen unseren inneren Schweinehund überwinden und anfangen! Denn die Einstellung beginnt im Kopf. Wir müssen uns zu Beginn vielleicht durchbeißen, aber am Ende werden wir für unser Durchhalten belohnt. Auch wir als Unternehmen haben uns dieses Ziel gesetzt – das neue Jahr starten wir fokussiert.  

Bei der ganzen Arbeit darf man jedoch eines nicht vergessen: Nimm dir auch einmal Zeit für eine Pause. Alle 90 Minuten sollten wir uns nämlich eine kurze Pause von der Arbeit gönnen – strecke dich, gehe ein paar Mal auf und ab oder lasse einfach für kurze Zeit die Seele baumeln. Mit frischem Elan lässt es sich dann wieder viel entspannter und schneller arbeiten. Wir sind ja keine Maschinen.  

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